Das Bundesgericht Australiens hat gegen Brisbane Poker und verbundene Personen Strafen in Höhe von insgesamt über 24 Millionen US-Dollar verhängt, weil sie verbotene Online-Pokerdienste betrieben haben. Die Geldbußen richten sich gegen die Betreiber der Marken PPPfish, Shuffle Gaming und Redraw Poker.
Die Australian Communications and Media Authority (ACMA) bestätigte die Urteile wegen Verstößen gegen das Interactive Gambling Act von 2001. Brisbane Poker erhielt eine Geldbuße von 15 Millionen US-Dollar, während Rhys Edward Jones mit 9 Millionen US-Dollar bestraft wurde. Brenton Lee Buttigieg, der zugab, die Bereitstellung dieser Dienste unterstützt zu haben, wurde zur Zahlung von 240.000 US-Dollar verurteilt.
Regulatorische Maßnahmen und künftige Einschränkungen
Das Gericht erließ neben den Geldbußen einstweilige Verfügungen, die für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten. Rhys Edward Jones ist von der Bereitstellung interaktiver Glücksspieledienste ausgeschlossen, und Brenton Lee Buttigieg darf solche Betriebe nicht unterstützen oder begünstigen. Sowohl Jones als auch Brisbane Poker wurden zudem verpflichtet, die Prozesskosten der ACMA zu tragen.
Die Aufsichtsbehörde leitete ihre Untersuchung zu australischen Online-Pokerdiensten im April 2022 ein. Das Gericht entschied 2025 formell über die Verstöße und bestätigte, dass die Unternehmen verbotene interaktive Glücksspieledienste bereitgestellt hatten. ACMA-Vorsitzende Nerida O’Loughlin erklärte, das Urteil unterstreiche die schwerwiegenden Folgen für Unternehmen, die australische Verbraucher mit illegalen Glücksspielangeboten ansprechen.