Die Glücksspielbehörde von South Australia hat eine Einigung mit SkyCity Adelaide erzielt und eine Geldstrafe in Höhe von 21 Mio. AUD (14,8 Mio. USD) sowie neue Compliance-Maßnahmen verhängt.
Die Vereinbarung wurde am Freitag nach einer umfassenden behördlichen Überprüfung der Managementpraktiken des Casino-Betreibers bekannt gegeben.
Die Geldbuße beruht auf einem 500-seitigen Bericht, der im August 2025 vom pensionierten Oberlandesgerichtsrichter Brian Martin AO KC veröffentlicht wurde. Die Überprüfung identifizierte systemische Mängel in den Verfahren zur Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung sowie Defizite bei der Minimierung von Glücksspielschäden und der Unternehmensführung.
Austrac hatte zuvor ein konsistentes Muster der Nichteinhaltung bundesweiter Finanzvorschriften hervorgehoben.
Bedingungen der Einigung
Gemäß dem nicht bindenden Einigungsrahmen muss der Betreiber bis zum 1. Januar 2028 die Mehrheit unabhängiger nicht-exekutiver Direktoren in den Aufsichtsrat berufen. Der Geschäftsführer wird ausschließlich dem Aufsichtsrat berichten, und das Unternehmen muss die Behörde innerhalb von fünf Werktagen über potenzielle Rechtsverstöße informieren. Zudem wird eine unabhängige Expertenprüfung beauftragt, um die fortlaufende Einhaltung der Vorschriften zu überwachen.Der Commissioner for Liquor and Gambling, Brett Humphrey, stellte fest, dass jüngste kulturelle Veränderungen die vergangenen Mängel nicht vollständig beseitigt haben. Hintergrundinformationen zur Lizenztauglichkeit zeigen, dass Richter Martin ursprünglich im Oktober 2021 feststellte, dass SkyCity Adelaide nicht geeignet sei, seine Casinolizenz zu halten, jedoch operative Verbesserungen bis April 2024 die Tauglichkeit wiederherstellten.
Der Betreiber wurde anschließend zur Beibehaltung seiner stationären Lizenz freigegeben.