Die Alcohol and Gaming Commission of Ontario hat dem Online-Casino-Betreiber Betty eine Geldstrafe in Höhe von 120.000 US-Dollar auferlegt, weil sie das Alter der Spieler nicht überprüft hat. Die Sanktion wurde im August 2026 verhängt, nachdem die Aufsichtsbehörde Systemmängel festgestellt hatte, die es Minderjährigen ermöglichten, Konten zu eröffnen und Geld einzuzahlen.
Betty hat das Problem im November 2025 der AGCO gemeldet. Der Betreiber entdeckte einen technischen Fehler in seinen Altersverifikationskontrollen. Infolgedessen konnten neun Personen unter 19 Jahren sich registrieren, Geld einzahlen und Wetten platzieren.
Weitere 14 minderjährige Nutzer haben erfolgreich Konten erstellt, aber keine finanziellen Transaktionen durchgeführt.
Regulatorische Standards und Marktumfeld
Dr. Karin Schnarr, CEO und Registrar bei der AGCO, erklärte, dass die gesetzliche Altersgrenze eine grundlegende Schutzmaßnahme im regulierten Markt sei. Sie wies darauf hin, dass die Betreiber dafür verantwortlich sind, sicherzustellen, dass die Systeme funktionieren, bevor sie live gehen.
Die Aufsichtsbehörde betonte, dass Maßnahmen ergriffen werden, wenn diese Verantwortlichkeiten nicht erfüllt werden, um junge Menschen zu schützen.
Diese Strafe folgt kürzlichen Durchgreifensmaßnahmen gegen andere Marktteilnehmer. Im Mai erhielten Relax Gaming und Arrise Solutions Geldstrafen in Höhe von 40.000 US-Dollar dafür, dass sie Spiele auf nicht regulierten Websites angeboten haben. Great Canadian Entertainment sah sich im Juni und Juli ebenfalls zwei separaten Sanktionen gegenüber.
Betty hat seine Aktivitäten kürzlich durch den Markteintritt im britischen igaming-Markt erweitert.